ÜBER MICH – ELKE BRUNNER

Ich bin Jahrgang 1970 und stehe seit 1986 im Berufsleben, davon mehr als 20 Jahre als Angestellte und seit 2005 als Selbstständige mit meinem Herzens-Business „ideale-lösungen“. Meine beruflichen Wege haben mich in verschiedene Branchen geführt, in die produzierende Industrie und öffentlichen Verwaltung (Hochschule) sowie in die Hotelbranche. Schwerpunkt meiner Tätigkeiten war der Bereich Personalwesen, ein kleiner Teil als stellvertretende Frauenbeauftragte sowie ein paar Jahre Buchhaltung. Gestartet bin ich damals in den Geburtenstarken Jahrgängen als Restaurantfachfrau. Das war trotz widriger Arbeitszeiten eine schöne Zeit, von dem Dienstleistungsgedanken zehre ich heute noch.

Würde mein beruflicher Weg einem Personaler von heute schlüssig erscheinen? Würde er den roten Faden finden? Entscheiden Sie selbst, ich habe mich frei gemacht von diesem Denken, das wird mir nicht gerecht. Heutzutage stellen die Unternehmen am liebsten Nachwuchskräfte mit Studium ein. Ich frage mich manchmal, was meine Generation mit dieser Einstellungsmentalität, die heute vorherrscht anfangen soll. Ich durfte nicht aufs Gymnasium, dafür gab es in meinem Elternhaus kein Verständnis. „Für was brauchst du denn Abitur?“ Es war eben eine andere Zeit.

Mein persönliches Wachstum ging über den zweiten Bildungsweg. Alle meine Abschlüsse habe ich berufsbegleitend gemacht. Es sind IHK-Abschlüsse oder Abschlüsse privater Anbieter, die nicht anerkannt sind, ach was soll‘s. Damit ich habe ich mich längst ausgesöhnt. Bis heute gehe ich meinen Weg ohne Hochschulstudium und zwar erfolgreich.

Viel wichtiger als bestimmte Abschlüsse, waren meine „Lehrer“. Ausbilder, die in mir das Potenzial gesehen haben mit Menschen zu arbeiten, mir den Weg ins Personalwesen geebnet haben und mir dort meine Entwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt haben. Heute würde man sie Coach nennen, so wie ich eine bin. Nach meinen verschiedenen Positionen innerhalb einer Personalabteilung (alles außer Lohnabrechnung) war klar, dass mein Herz der Personalentwicklung gehört. Die logische Schlussfolgerung für mich war dann eine Ausbildung als Business Coach, mit Zusatzausbildung zum Life Coach, und der Weg in die Selbstständigkeit. Wobei ich zuerst Selbstständig war und dann die Coaching-Ausbildung gemacht habe. Egal wie rum man es macht, das will ich damit sagen, es führt einen zum Ziel. In meinem Fall war der Weg das Ziel, mit allen Hochs und Tiefs, Glück und Leid, Mut und Angst. Ich würde es wieder so machen.

Und dann ist da noch das Leben selbst, welches einem Fragen stellt (Frankl) auf die man nicht vorbereitet ist und die man auch nicht planen kann. Meine Mutter ist an Demenz erkrankt und wurde 2012 zum Pflegefall. Nach einigem Ringen habe ich mich zusammen mit meiner Schwester bereit erklärt zu helfen. Ich kürze das hier ab, es ist eine lange Geschichte die dieser Entscheidung voraus geht. Ich gebe zu, das Thema Demenz hat mich kalt erwischt und eine nicht einfache Zeit begann. Die schwierigste Entscheidung war die, mir wieder einen Job zu suchen. Ich konnte in dieser Zeit nicht coachen und musste mir (zur Existenzsicherung) eine Teilzeitbeschäftigung im Angestelltenverhältnis suchen.

Ich war so gutgläubig und dachte, dass ich nach dem Tod meiner Mutter den Job einfach wieder kündige und mich wieder meiner Selbstständigkeit widmen kann. Weit gefehlt, so einfach war es nicht. Denn dann wurde meine Schwiegermutter ebenfalls zum Pflegefall, wieder mit Demenz. Und wieder habe ich mich für die Pflege entschieden und meine beruflichen Wünsche hinten angestellt. Meine Schwiegermutter lebt noch, aber ich habe die Entscheidung getroffen, die Pflege abzugeben. Es ging nicht mehr zu Hause. Hier war ich nun in meiner Eigenverantwortung gefragt, in Selbstfürsorge zu mir selbst, mir einzugestehen, dass meine Gesundheit und mein Leben auch was Wert ist und ich mich nicht selbst aufgeben kann. Das hilft Keinem.

Mit dieser Entscheidung habe ich meine beruflichen Weichen wieder in Richtung Selbstständigkeit gestellt, meinen Teilzeitjob gekündigt, um meinem Herzens-Business wieder die volle Aufmerksamkeit zu widmen. Zum Wohle meiner Klienten, meiner Familie und zu mir selbst.

Ich liebe die Textzeile von Marius Müller-Westerhagen „Ich bin wieder hier, in meinem Revier, war nie wirklich weg, hab mich nur versteckt …“ Es passt nicht ganz, versteckt habe ich mich nicht, aber ich bin wieder da und freue mich auf meine Arbeit als Job-Coach für Sinn-Suchende.

In meiner Coaching-Ausbildung sollten wir unter anderem unsere persönlichen Erfolgsstrategien herausarbeiten. Die sind immer noch gültig, deshalb schreibe ich sie hier auf:

Lebenslanges Lernen

Disziplin, Fleiß, Mut, Durchhaltevermögen

 Eigenverantwortung und Resillienz

Der Glaube an mich selbst

Meine „Lehrer“, die an mich glaub(t)en

Trennung von Menschen und Netzwerken, die mir nicht gut tun

Entscheidungen konsequent treffen und umsetzen

Da ich mit meiner persönlichen Entwicklung nie aufgehört habe, gesellen sich nun zu den Erfolgsstrategien auch noch meine 10 wichtigsten Werte, die ich ein meiner Ausbildung in Logotherapie und Existenzanalyse nach Viktor Frankl erarbeitet habe. Sie lauten:

Vertrauen

Verantwortung

Freiheit

Ehrlichkeit

Kreativität

Selbstverwirklichung

Wertschätzung

Persönliches Wachstum

Menschlichkeit

Dankbarkeit

 

Wenn Sie bis hierhin gelesen haben, dann danke ich Ihnen für Ihr „Zuhören“. Mit diesem Wissen über mich und meinem (beruflichen) Werdegang dürfen Sie nun entscheiden, ob ich die Richtige bin, die Sie auf Ihrer Reise begleiten darf. Kontakt

 

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